EiBs on Air #37 Die letzte Folge?

Ja ihr habt richtig gelesen; dies ist wirklich die letzte Folge von EiBs on Air. Doch bevor ihr jetzt den Podcast aus euren Abonnements streicht, solltet ihr euch diese Folge besser nicht entgehen lassen. Denn heute geht es weiter mit unserem Großthema “Bremsen bei der Bahn”. Außerdem erzählt uns Lukas zu Beginn etwas über das Lichtsignal Zp9, Marcus berichtet uns von seine Tätigkeit als Fahrtrainer und wir erfahren, warum bei Regio manche Züge mit WLAN-Werbung umher fahren.

Und ganz am Ende erfahrt ihr auch, was es mit dem Titel der Folge auf sich hat.

Viel Spass beim Reinhören!

Folge als Download folge37.mp3

00:06:36 Fahrausbildung
00:11:45 Lokführerrucksack
00:19:48 WLAN bei Regio
00:29:40 Bremse, Führerbremsventil
00:46:08 Klotz-/Scheibenbremse
01:01:53 Bremse: Probleme des Systems
01:14:19 Bremshundertstel
01:21:34 Bremsgewicht
01:40:20 Presse
02:05:12 Feedback
02:45:25 Verabschiedung und Ankündigung

Links
www.bremsenbude.de
google books: Fahrdynamik des Schienenverkehrs
Universität Hannover: Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik
Merkur: So erlebte ein Reporter das S-Bahn-Chaos am Dienstag
Süddeutsche Zeitung: München braucht Züge, die nach Fahrplan fahren
Südostbayernbahn: Projekt „Eco DeMe Train“
Merkur: Weichenstellung für den Zugverkehr
NDR: NOB will Probleme bis Freitag beheben
Bayrischer Rundfunk: Rückzug von National Express im Vergabeverfahren um die Nürnberger S-Bahn
Stellwerke.de: Signal Zp9

Eine Meinung zu “EiBs on Air #37 Die letzte Folge?

  1. Hallo EiBs-on-Air-Team,

    seit kurzem höre ich regelmäßig eure tollen Sendungen, auch wenn ich von hinten angefangen habe und noch bei den älteren Folgen hänge. Ein ganz großes Lob für die unterhaltsame Abwechslung bei meiner derzeitig eintönigen Copy-Paste-Büroarbeit.
    Auch wenn ich nicht Eisenbahner von Beruf bin, sondern „nur“ hobbymäßig an der Aufarbeitung historischer Eisenbahnfahrzeuge beteiligt bin, interessiere ich mich schon lange für das Thema Bahn und finde immer wieder sämtliche Themen darüber interessant. Gerade mit dem Thema Klotzbremse habe ich mich in den letzten Monaten intensiv beschäftigt, da ich an der Aufarbeitung eines historischen Dieseltriebzuges, und dabei vor allem der mechanischen Komponenten der Bremsanlage, mitwirke.
    Ihr seid ja leider nur sehr kurz auf die Mechanik eingegangen. Daher möchte ich einige kleine Anmerkungen machen.
    Bei 4-achsigen Reisezugwagen ist, im Gegensatz zu Güterwagen (wobei ich mir jetzt nicht sicher bin, wie das bei Drehgestellwagen ist) pro Drehgestell ein Bremszylinder inklusive des notwendigen Gestänges vorhanden. Zu den mechanischen Komponenten gehören verschiedene Bauteile. Die Kolbenstange des Bremszylinders ist durch einem sogenannten Kreuzkopfbolzen, welcher in einer Schleife sich bewegt, mit einem Hebel verbunden, welcher fest am Drehgestellrahmen befestigt ist. Am Kreuzkopfbolzen ist ein Kipphebel angebracht, welcher sich beim Ausfahren des Kolbens dreht und an einem verschiebbaren Anschlag an der Schleife anlegt. Dieser Anschlag hat die Funktion, den Kolbenhub begrenzt.
    Am Hebel ist ein Bremsgestängesteller angebracht. Dieser hat die Aufgabe, den Verschleiß der Bremsklötze auszugleichen. Dazu dreht er sich mechanisch automatisch aus. Es gibt auch Gestängesteller, die sich selbst wieder einschrauben, wenn man beispielsweise neue Bremsklötze einsetzt, die noch nicht verschlissen sind. Dies geschieht beim Bremsvorgang. Dieser wiederum ist mit senkrechten Hebeln verbunden, an denen die Traverse hängen, die links und rechts die Aufnahme für die Bremssohlen tragen, welche dann an den Radsatz drücken. Also eine ganz interessante Konstruktion.

    Dann habe ich noch eine Frage: Könnt ihr in Zukunft auch eine Rubrik mit aufnehmen, in denen ihr verschiedene ehrenamtliche Eisenbahnprojekte (Aufarbeitung verschiedener Fahrzeuge, Museumsbahnen etc) vorstellt? Ich finde das immer hochinteressant, was so alles in der Bahnwelt ehrenamtlich passiert und was dort möglich ist. Vieles bekommt man ja leider gar nicht mit, wenn man nicht explizit danach sucht und da finde ich das immer gut, wenn man darüber berichtet.

    Ansonsten… Macht weiter so, ist immer sehr interessant euch zuzuhören.

    Viele Grüße aus Sankt Petersburg
    Lucas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.