Zugfunk #18 Drei Jahre Verspätung

Drehstrom, BR 120, Ausbildung, IHK, Lossprechung, Zugbereitstellung, Kuppeln, Qualitätssicherung, Kennbuchstaben, Quersumme, KVB

Bundesbahnkreiselstrom Teil 2

In unserem zweiten Teil zur BR 120 dreht sich wieder mal alles um die Technik der Lok. Sebastian hatte das Glück die Ausbildung darauf zu erhalten und berichtet über interessante Details rund um die BR 120. Darüber hinaus ist Lukas mit seiner Ausbildung fertig, was gleichzeitig bedeutet, dass wir keinen Azubi mehr in unseren Reihen haben. Außerdem geht es in dieser Ausgabe um die Gefahren beim Kuppeln, um Loks, die falsch herum stehen und um mathematische Herausforderungen.

Viel Spaß beim Reinhören!

00:00:00 Begrüßung
00:02:47 Laberecke
00:17:08 Elektrifizierung Allgäu
00:25:07 kleiner Unfall
00:36:33 Lok falsch herum
00:47:16 BR 120 Teil 2
01:41:19 Das Spiel
01:57:53 Presseecke
02:23:06 Feedback
02:26:40 Aftershow

Downloadlink: Folge als Download zf18.mp3

Links:

Wikipedia: BR 120
inside.bahn.de: Zugbereitstellung
Youtube: Schmierfilm Klotzbremse
Wikipedia: Qualitätssicherung
Wikipedia: Kennbuchstaben Reisezugwagen
Wikipedia: UIC-Nummern an Triebfahrzeugen
KSTA: Kommentar zu Unfällen in Köln
TZ: Sogwirkung am Pasinger Bahnhof
Youtube: Schranken im Test

mit dabei:

Lukas Klein
Marcus Metzdorf
Sebastian Völker   

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7 Gedanken zu „Zugfunk #18 Drei Jahre Verspätung

  1. Halleluja. Ich bekomme beim Intro einer neuen Folge schon fast eine Gänsehaut 😉 Obwohl ich seit dem 2.5.18 in der FDL Quereinstiegsausbildung stecke (auch Ex-Fachinformatiker ^^). Sollte ich bestehen, werden wir uns eher nicht begegnen, da Bezirk Ost. Dennoch bleibe ich euch treu. Danke und weiter so. Und nicht vergessen: Erste Fahrt mit besonderem Auftrag nun auf Sicht bis zum nächsten Hauptsignal…

  2. Hallo zusammen,

    erst einmal vielen Dank für eure informative Podcast-Folge. 😉

    dass die Klimaanlage beim Anlaufen des Luftpressers kurz ausgeht, ist sogar bei den BR 152 und 185 noch so. Und selbst bei einer hochmodernen Lok wie der BR 193 gehen bestimmte Hilfsbetriebe kurz aus, wenn z.B. der Luftpresser anspringt.

    Außerdem hätte ich da noch eine Frage zur BR 120: wie genau sieht es denn dann mit der BR 120.2 aus, sprich die Loks, die das Nahverkehrspaket erhalten haben. Diese verkehren ja auch mit modernen Doppelstock-Wagen. Haben die dann entsprechende Türsteuerungen nachgerüstet bekommen?
    Und wie verhält es sich bei diesen Loks mit der Höchstgeschwindigkeit? Ich war bisher immer der Meinung, dass diese Loks auf 160 km/h Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt wurden. Stimmt das? Und falls ja, wieso genau wurde das gemacht?
    Würde mich sehr interessieren! 🙂

    Gruß, Constantin

    • Hallo Constantin, zum Thema Nahverkehrs 120:
      Soweit ich mich an die Ausbildung bei Regio zurück erinnern kann, in der ich die 120.2 auf dem NRW RE9 2 Mal fahren durfte, fährt der Dosto Park in SAT, kann aber sein das sie mittlerweile auch in TAV fahren. Die 120 hat die Türsteuerungen nach gerüstet bekommen, ebenso FIS Steuerung und die Steuerung für die Kameraüberwachung der Wagen, dadurch ergibt sich auch eine geänderte Belegung auf der IS-Leitung. Die Lok selbst darf weiterhin 200 km/h fahren und ist dafür auch zugelassen, kann sie halt nur mit den Dosto Wagen nie ausfahren. Würde man sie aber z.B. vor den IRE Hamburg-Berlin spannen wüsste ich nicht was dem fahren mit 200 entgegenstünde 😉

      Besten Gruß,
      Sebastian

  3. Hi,

    Zu der Sache mit den Dippeltrsktions-Trams: Eine Gruppe von Menschen für die so Absperrdinger relevant sind, sind blinde. Die Tasten sich entlang, finden das Ende des Zuges und wollen die Straßenseite o.ä. queren und bemerken nicht, dass da ein zweiter Zugeteilt ist. Das Absperrband wird aber bemerkt. Das auf bei der S-Bahn nicht so relevant, da man da nicht einfach so die Seite wechseln kann .

    • Hallo Jo,

      da hast du einen interessanten Gedanken. Ich glaube jedoch nicht, das blinde Menschen sich so verhalten und orientieren. Sie folgen doch eher Blindenleitstreifen, Bahnsteigkanten und andere Fixpunkte. Zum überqueren von Gefahrenpunkten werden sie gesicherte Übergänge nutzen. Ganz sicher werden sie nicht das Ende der Straßenbahn ertasten um dort die Gleise überqueren können. Ich lasse mich da aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.

      Grüße, Marcus

  4. Mahlzeit,
    ich bin mir gerade nicht so ganz sicher, ob die die Folge richtig verstanden habe. Die Diskussion über Schütze als Besonderheit der BR 120 kann ich nämlich nicht ganz nachvollziehen („normalerweise sind doch da nur irgendwie Hochleistungsthyristoren und […] drin“).
    Schütze kommen z. B. als Vorladeschütz oder Entladeschütz auch in modernen Fahrzeugen vor.
    Irgendwie muss man den Zwischenkreis ja mal laden, das geschieht über einen Vorladewiderstand (Strombegrenzung) der dann nach entsprechender Vorladung wieder durch ein Schütz überbrückt wird.
    Die Ansteuerung der Stromrichter wird auch bei der BR 120 über Mikroelektronik gemacht. Mechanische Schalter wären für diesen Zweck viel zu langsam. Sicherlich hat eine moderne Elektronik eine weit geringere Baugröße bei erhöhter Funktionalität.

    Die Motorvordrosselüberbrückungsschütze lasse ich als Besonderheit gelten 😉 Mit verfeinerten Stromrichtern sind die heute nicht mehr notwendig. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten (bis 120 136/ab 137) kommen übrigens schlichtweg von einer geänderten Getriebeübersetzung. Geschaltet wird also bei der gleichen Motordrehzahl die aber wegen dem Getriebe bei anderen Raddrehzahlen und damit unterschiedlichen Geschwindigkeiten führt.

    Bremsstromventil: Das Ventil dient doch bei der BR 120 drei Dingen: Druckluftergänzungsbremse, Putzbremse und AFB-HALTEbremse. Das Bremsstromventil hat keinen Zugriff auf die HL (siehe Druckluftplan) und kann deswegen auch nicht auch nicht von der AFB zum (indirekten) Bremsen verwendet werden. Dazu dient das AFB-Regelmagnetventil welches am Relaisventil angebaut ist.
    Von einem Bremsstromventil am Stwg habe ich noch nie was gehört (lerne aber gerne dazu), vielleicht war das auch mal für die AFB-Haltebremse gedacht? Für die Rückmeldung „Bremsprobe“ über ZWS dient der Druckwächter Bremsprobe (teilweise auch als Bremse bezeichnet).

    Der Taurus hat übrigens auch nur einen Hilfsfahrschalter auf der Führerseite und keinen links.

    • Hallo Martin,

      ja bei der Diskussion um die Schütze hab ich mich (glaube auch hörbar) schon in der Sendung gewundert. Ich muss mich da aber den beiden 120er Fahrern geschlagen geben. Sicher ging es nur darum, das die Elektronik der Lok noch etwas martialischer auf die beiden wirkte.

      Grüße, Marcus.

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