Zugfunk #29 Dunkelschaltung

Br 412, ICE 4, Feuerschutztüren, Fahrrad, E-Bike, Jobrad, Firmenrad, Unfall, seitliche Einfahrt, AFB

In dieser Folge machen wir an die LZB abschließend einen Haken dran und erklären noch die Dunkelschaltung und viel wichtiger: Wie ist das jetzt eigentlich so wenn man mit LZB fährt? In der Laberecke erzählt uns Markus wie es dazu kam, dass er im Feuerwehrauto gelandet ist. Was es mit JobRad bei der Bahn so auf sich hat, worüber sich Sebastian dieses Mal aufregt und wie es passieren kann das ein Dieselzug mit Kraftstoffmangel liegen bleibt erfahrt ihr im weiteren Verlauf der Folge.

Viel Spaß beim Reinhören!


00:00:00 Intro
00:00:39 Begrüßung
00:01:53 Marcus sitzt im Zug
00:14:58 Marcus im Feuerwehrauto
00:30:58 Marcus fährt Fahrrad
00:49:11 Jobrad
01:05:30 Aufreger der Woche
01:13:16 LZB zum dritten
01:14:55 Dunkelschaltung
01:20:27 seitliche Einfahrt
01:24:06 AFB vs LZB
01:33:00 weitere Kuriositäten
01:42:09 Presseecke
01:48:14 leistungsfähigere Bahn
01:54:17 Höllenritt im ICE
02:10:54 Spritt ausgegangen?
02:19:39 Zug außer Kontrolle
02:31:51 Euer Feedback
02:50:51 Verabschiedung

Downloadlink: Folge als Download zf29.mp3

Links
JobRad
DB Firmenrad
Zentralruf der Versicherer
Wikipedia: PU
Wikipedia: System der Streckennummerierung
SWR: Treibstoffmangel zwingt Gäste zum Umstieg
Süddeutsche: Güterzug defekt
Twitter: Hauptschalter aus unter LZB Führung

Wiwo: DB prüft Comeback der Nachtzüge

FAZ: Höllenritt im ICE

Lukas Klein
Marcus Metzdorf
Sebastian Völker   

Ihr erreicht uns unter

22 Gedanken zu „Zugfunk #29 Dunkelschaltung

  1. Die Folge wird keine meiner Lieblingsfolgen. Ist nicht schlimm, aber etwas Kritik muss auch Mal erlaubt sein. 🙂

    Die Geschickte mit dem Fahrradunfall hat nichts mit der Bahn zu tun, ist als persönliche Anekdote aber voll in Ordnung. Die erweiterte Diskussion der steuerlichen Aspekte des Fahrradleasing war für mich aber nur sehr bedingt interessant. Ich verstehe, dass das persönlich für euch interessant ist und finde es gut Fahrrad zu bewerben und sehe, dass das ins EiBs on Air Konzept passt („wie ist es bei der Bahn zu arbeiten?“) aber für mich halt nichts. Aber gut, gibt ja schnelle Abspielgeschwindigkeit und Kapitelmarken.

    Die Diskussion der Zeitungsartikel fand ich auch so „naja“. „Höhö der feiner Herr fährt erste Klasse“ und „ist doch normal, das Züge voll sind“ und „kann ja Mal passieren, dass einer Lok der Sprit ausgeht“ ist so naja. Zunächst Mal kann man dank Sparpreis durchaus Mal günstiger erste als zweite Klasse fahren und wenn jemand von Frankfurt nach Sylt (Schickimicki …) reist, will man es vielleicht was bequemer und gönnt sich Mal was. Und ja, mag sein, dass Züge voll sind und man bei der Planung einen Fehler macht und Tankstand übersieht. Aber das muss man kritisieren können. Weil normal soll beides nicht sein. Nur durch Beschreibung der Probleme kann der Wähler dies in seine Wahlentscheidung einfließen lassen und das zum Thema gemacht werden. Das wir (als Gesellschaft) insbesondere in der Ära Mehdorn (nicht nur wegen Mehdorn, sondern auch der politischen Zielvorgabe) kaputt gespart haben ist offensichtlich. Alles was Bewusstsein schafft und hilft Infrastruktur zu bauen, Stecken zu elektrifizierten, mehr Ersatzlos zu beschaffen, … ist gut. Da muss man sich nicht drüber stellen.

    Hoffe, dass ich nicht zu harsch bin, warte jedenfalls schon auf die nächste Folge 🙂

    • Da muss ich widersprechen. Mich als Hörer erfreuen die Anekdoten sehr. Es lockert auf und ist doch auch Informativ.

      Weiterhin sind die Bahnthemen, wie Jobrad/Firmenrad, sehr interessant und vor allem für Bahner, da man mehr über seinem Arbeitgeber lernt. Aber den Sinn des Firmenrades verstehe ich dennoch so richtig nicht. Denn man ist somit gezwungen alle 3 Jahre sich ein Fahrrad zu leasen, an Stelle man kauft sich eins, was gern auch mal günstiger ist als das Leasingrad im Anschaffungspreis (z.B. gebrauchtes sehr gut erhaltenes Rennrad für 700 Euro, oder im Angebot für 1200 Euro an Stelle von 1500 Euro über Leasing) und wenn man es dann 4 oder 5 Jahre fährt, spart man ja noch mehr. Wer kauft sich denn Privat alle 3 Jahre ein Rad? Dann kommt noch hinzu, dass es nicht wirklich sinnvoll ist, wenn man es kaum nutzen kann, weil man 100 km mit dem Zug auf Arbeit pendelt. Da wäre ja ein E-Roller, den man in den ICE mitnehmen kann um einiges nützlicher.

      • Hallo Martin,

        da sprichst du einen guten Punkt an. Der Kauf eines reduzierten oder gar gebrauchten Rades kann noch günstiger sein.
        Zum Verständnis und weil es vielleicht in der Folge nicht so klar rüber kam: Nach den 3 Jahren Laufzeit kannst du das Rad gegen eine Ablöse behalten. Die Raten plus die Ablöse sind im Endeffekt immer noch günstiger als das Fahrrad zum Neupreis selbst zu kaufen.

        Grüße, Marcus

      • Wie gesagt, gegen gewisses Maß an Anekdoten habe ich ganz und gar nichts. Und ja, ich kann nachvollziehen, dass die Details zum Jobrad für manchen interessant sind. Für mich war es halt etwas zu umfangreich und wenn ich es mir wünschend arg, darf das gerne künftig kürzer sein. Am Ende ist es aber Sache der Jungs (wo sind eigentlich die Mädels!?) die das machen: die machen worauf sie Lust haben und das ist auch gut 🙂

    • Hallo Jo,

      danke für diese Kritik. Sie ist mindestens so wichtig wie ein Lob und wir werden auf jeden Fall in der nächsten Folge kurz drauf eingehen.

      Grüße, Marcus

  2. Auf dem Fussboden sitzen im ICE mache ich seit über 15 jahren und werde das auch noch weiter machen.
    Nur beim ICE 4 hat man ja bei Siemens den Einstiegsbereich so „geschickt“ verkleinert(vielleicht auch auf Kundenwunsch, sprich DB FV), dass man da nicht mehr sitzen kann. Ist ja auch nicht erlaubt.

    • Wie in der Folge bereits gesagt, ist das sitzen auf dem Fußboden in unseren Züge leider Normalzustand. Du bist auch nicht der einzige, der den Fußboden dem Kampf um einen Sitzplatz vorzieht. Nichtsdestotrotz finde ich es nicht gut, für so viel Geld auf dem Fußboden sitzen zu müssen.

      • Ja das stimmt natürlich. Wenn ich jetzt aber Bahn fahre bin ich fast immer aufgefordert „in vollen Zügen meinen Sitzplatz für Kunden freizugeben“ ^_^

        • Der Nachrang ggü. regulären Kunden sollte eigentlich ein guter Grund sein, die Freifahrten als besonders billige Ticket-Kategorie zu bewerten. Dann klappts auch mit dem Steuerfreibetrag ohne Zuzahlung.

  3. Servus zusammen – sitze gerade im ICE und höre Marcus Hilferuf wegen dem DNS-Server. Habe das ganze mit meinem Notebook ausprobiert – ich bekomme den DNS-Server 8.8.8.8 nicht via DHCP. Ist auch ein wenig verdächtig – das ist eine der beiden DNS-Adressen von Googel’s DNS-Servern. Wäre es denkbar, dass das Handy den mit ergänzt?

    Beste Grüße und vielen Dank für den wunderbaren Podcast,
    Markus

  4. Servus,

    mal ein paar Worte zu dem Güterzug ohne bedienbare Bremsen:
    Ich würde gar nicht mal soweit gehen, dass keine Bremsprobe durchgeführt wurde. Seit 2016 werden an Güterzügen vereinfachte Bremsproben teilweise ohne Bedienung des Fbrv durchgeführt.

    Was ich in dem Fall schon gehört habe (keine gesicherte Erkenntnis!): Zuglok hatte einen Defekt und deswegen durch die zweite Lok angefordert die vorgespannt wurde. Die verwendete Zuglok hat wohl die Eigenschaft, die HL nachzuspeisen sofern die Lok nicht korrekt abgerüstet wurde. Kuppelt man nun an der „Vorspannlok“ nur die HBL korrekt, so füllt die zweite Lok die HL auf 5 bar. Weiterhin besteht keine Möglichkeit durch Schnell- oder Notbremsung eine HL-Druckabsenkung herbeizuführen die auf den gesamten Zug wirkt.

    Machen wir nun die vorgeschriebene vereinfachte Bremsprobe (sofern K-Rail das BRW des VDV übernommen hat):
    -Lösezustand nach dem Füllen
    -Prüfung der HL auf freien Durchgang (HL-Absperrhahn am letzten FAhrzeug 15 Sekunden öffnen)
    -Bremszustand und
    -Lösezustand am letzten Fahrzeug feststellen
    All diese Schritte werden erfolgreich sein und die Bremse zählt als „in Ordnung“. Nur wenn die Bremsprobe zu zweit ausgeführt wurde, ist das HL-Manometer zu beobachten und ein Druckabfall um 0,5 bar festzustellen. Wurde die Bremsprobe alleine ausgeführt, entfällt dies logischerweise.
    Folglich kann eine vereinfachte Bremsprobe nach Regelwerk ausgeführt worden sein und die HL dennoch nicht durchgehend gekuppelt sein.
    Ich bin gespannt, ob das Regelwerk hier wieder eine Rolle rückwärts machen wird… Die getroffenen Vereinfachungen dürften alleine das Ziel der Einsparung von Arbeitszeit gehabt haben. Vorher (und beim Reisezug immer noch) musste man ja von der Lok runter, Lösezustand nach dem Füllen feststellen, auf die Lok rauf, Bremse anlegen, zum letzten Fahrzeug marschieren, Bremszustand feststellen, zur Lok marschieren, Bremse lösen, zum Zugschluss marschieren, Lösezustand feststellen und wieder Marsch zur Lok. Das können dann schon mal fast 3 km Fußweg (740 m Zug) sein.

    • Servus Martin. Verstehe ich dich richtig: Theoretisch wäre der Fehler trotz „richtiger“ Bremsprobe möglich? Wäre ja übel.

  5. Wenn das Gerät zwei DNS-Server zugewiesen bekommt sind die im Prinzip gleichberechtigt und das Gerät darf sich einen aussuchen, wobei die Strategien dann vom Endgerät abhängen (z.B. immer abwechselnd zwecks Lastverteilung). Vielleicht ist der Bahn-DNS so langsam, dass sich das Handy lieber für Google (8.8.8.8) entscheidet, weil der flotter ist oder irgend ein anderes Feature unterstützt, das Android sympathischer ist.

    Wenn Du es genau wissen willst, frag vielleicht mal bei Anna-Lena vom „Request for Comments“-Podcast (https://requestforcomments.de/) nach. Die kennt sich zum einen sehr gut mit Netzwerktechnik aus (kommt auch aus dem CCC-Umfeld), zum anderen betreut sie, wenn ich mich richtig erinnere, beruflich die ICE-Internet-Geschichten bei der DB.

    • gleichberechtigt nicht, es wird vom System schon zuerst der Primäre DNS abgefragt, sofern der innerhalb des Timeouts nicht antwortet oder aus sonstigen Gründen seine Antwort nicht verwertbar ist wird der nächst probiert. Ist der primäre DNS nicht erreichbar und die Anfragen laufen ins leere statt mit Reject beantwortet zu werden dauert es auch merklich etwas länger bis z.B. Seiten laden.
      Das Problem beim Handy hängt aber mit der parallelen Datenverbindung über Mobilfunk und dem DNS-Cache zusammen. Ein DNS-Server wird nicht bei jeder Aufruf abgefragt, sondern das Ergebnis hat eine „Haltbarkeit“ von meheren Stunden bis Tagen. In der Zeit wird also das alte Ergebnis verwendet. Wenn sich aber durch den Wechsel vom Netz das Ergebnis ändert bekommt das Gerät es so nicht mit.
      Dazu kommt das neuerdings die Geräte meist die Mobilfunk-Verbindung auch permanent in Betrieb halten, auch wenn sie WLAN haben, um zügig Umschalten zu können. Da kann es dann noch leichter pasieren das mal eine DNS-Abfrage über Mobilfunk raus geht.

      Abhilfe ist aktuell aber noch einfach: nicht iceportal.de aufrufen, sondern die alte Adresse portal.imice.de verwenden. Die kann nur über den Zug-DNS aufgelöst werden, externe Server kennen sie nicht und werfen einen Fehler… dadurch wird das Ergebnis auch nicht gecached. Natürlich könnte man sich auch einfach einen Eintrag in die HOSTS-Datei machen, aber das wird wohl für die meisten zuviel… und bei Geräten mit angebissenem Obst womöglich gar nicht möglich sein.

  6. Ich weiß das ist nicht ganz so erlaubt aber für die YouTube Videos wären Führerstands mitfahren nice aber diese audio spuren sind auch nice und Beruigtent. Folgende mal wieder super!

  7. Ich bin dieses mal leider erst sehr spät dazu gekommen mir diese folge anzuhören.
    Die Teile Marcus sitzt im Zug und Markus im Feuerwehr Auto waren spitze. Der Teil Marcus fährt Fahrrad hat mir super gefallen. Er hatte zwar nichts mir der Eisenbahn zu tun, aber das ist gerade das was euren podcast ausmacht dieses unperfekte und persönliche. Bei euch gibt es nämlich sehr viele Beispiele aus der Realität. Der Kampf AFB vs. LZB hat mich als nerdiger Hobby Eisenbahner sehr interessiert. Zum Artikel „Höllenritt im ICE“ muss ich sagen, dass ich einmal in einem überfüllten ICE (Sitzplatz hatte ich reserviert) von München nach Hannover gefahren bin bei dem denke ich mal die LZB einen Schaden hatte, weil die Vmax bei 160km/h lag. Als ich verspätet in Hannover eingetroffen bin, fand ich es nicht dramatisch den bei einer Autofahrt von ca. 600km wäre ich danach schon etwas kaputt gewesen. Generell würde ich mich lieber in einer S-Bahn zur Arbeit bewegen als mit dem Auto 40-50 Minuten für 25km zu brauchen, da ich mich beim Autofahren selbst noch konzentrieren muss.
    Zum Schluss noch eine frage an euch.
    Besitzt einer von euch Zusi 3?
    Und falls ja, was haltet ich von der Simulation?

  8. Ist im Smartphone evtl. eine App aktiv, welche bei unverschlüsselten WLAN Verbindungen eine VPN aktiviert? In diesem Fall funktioniert bis zum Aufbau der VPN das Zug interne Portal und danach nicht mehr.

    Zum Beispiel die Telekom Connect App arbeitet so.

  9. Hallo zusammen,
    ich bin ein treuer und bisher stummer Fan eures Podcasts. Besonders die Technik-Folgen finde ich super!
    Aber eins soll mit erlaubt sein, dass ihr als „Zugfunk“-Podcast dazu noch nichts gebracht habt (*Kopfschüttel* 😉 Oder habe ich es nur vergessen? =) ) :
    https://www.deutschlandfunk.de/funktechnik-im-bahnverkehr-stoerungsfreie-zug-zu-zug.676.de.html?dram:article_id=450854
    Was sagt ihr dazu? Habt ihr davon schon etwas gehört? Wisst ihr mehr?
    Vielen Dank für die schönen Podcasts!
    Beste Grüße
    Stefan

    • Hallo Stefan,

      vielen Dank dafür. Tatsächlich ist der Beitrag an uns vorbeigegangen. Klingt nach einem interessanten Thema und sorgt sicher für eine angeregte Diskussion.

      Grüße, Marcus.

      • Zukünftig also gemütlich vom Inneren eines Wagens oder mittels Repeater-Drohne an der IS-Leitung teilnehmen. Was könnte da wohl schiefgehen? Wenn die Wagons sich schon über viele Meter begrüßen können sollen, kann man ja nichtmal die Scheinsicherheit begrenzter Funkreichweite vorschützen. (Die Reichweite vervielfacht sich gerne mal, wenn die fremde Antenne z.B. in Wirklichkeit aus mehreren Antennen in geeigneter Anordnung besteht und/oder Reflektoren mithelfen. Grüße an alle Besitzer kontaktloser Bezahlkarten.)

  10. Gute Folge wieder!

    @ ca. 19 min Hilfe anbieten: Wenn alle gleichzeitig mit dem Lokführer telefonieren wollen, könnte es umso praktischer sein, wenn derweil ein mitreisender Kollege sich um das eigentliche Problem kümmern kann. 🙂 Ich würd‘ dann aber ne SMS schreiben, die kann er asynchron verarbeiten und so lange ignorieren, bis er sich entscheidet, deine Hilfe haben zu wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade bei großem Unterschied im Dienstalter, ein junger Lokführer deutlich weniger Stress hat, wenn er weiß, dass er bei Bedarf noch jemand erfahreneren dazuholen kann.

    @ ca. 29 min Evakuierung: Wenns Notbrücken gibt für in einen anderen Zug rüber, könnte man dann nicht Nottreppen dabei haben? Flugzeuge haben ja ein ähnliches Problem, haben dafür sogar Notrutschen.

    @ ca. 41 min E-Bike: Die Verwirrung über die Funktionsweise kommt möglicherweise daher, dass vor ein paar Jahren der Wortgebrauch noch anders war. (Abschnitt „Begriffliche Entwicklung“ in https://de.wikipedia.org/wiki/E-Bike?oldid=192105216) Die neue Staffelung Pedelec = E-Bike < S-Pedelec finde ich völlig Banane. Haben sich bestimmt Leute ausgedacht, die auch ÖPNV-Tarifsysteme entwickeln. Finde leider gerade keine Belege für meine Erinnerung, dass es mal E-Bikes gab, bei denen Pedaltreten je nach Modus nur noch als Sifa benötigt wurde.
    /// Zum Fahrgefühl: Ich habs den Leuten immer mit der Strecke auf die Brücke rauf und aus der Unterführung hoch erklärt.
    /// Ich würde kein Pedelec kaufen, bei dem der Motor einen merklichen Laufwiderstand hat. Meines hatte so gute Mechanik, dass ich auch selbst mit Akkugewicht an Bord oft und gerne bis zu 38 km/h "ballere". Generell empfiehlt es sich, eines zu kaufen, das nach Herausnehmen des Akkus immer noch ein sehr gutes Fahrrad ist. Ich war damals ebenfalls auf besagte Marke hereingefallen, dachte noch von Opa das wäre ein bewährter Hersteller, aber besonders beim Akku scheinen es heutezutage absolute Möchtegerns zu sein. Vier Akkus lang hab ich mitgemacht. Jeder hielt nur ca. ein Jahr. Der erste sogar ein paar Tage kürzer, sodass ich noch Gewährleistung hatte. Seitdem fahre ich dann halt einfach ohne Akku. Die ersten beiden hatte ich leider zum Elektroschrott gegeben, und erst Jahre später erfahren, dass es Recycling-Buden gibt, die dir die kaputten Marken-Akkuzellen durch langlebige Noname-Zellen ersetzen können. Ich hab jedenfalls keine Lust mehr auf Abzocke. Mein nächstes Pedelec wird eines mit nem Umrüst-Bausatz-Motor, der jede ausreichend starke Stromquelle akzeptiert, ohne gegenseitige digitale Prüfung auf Echtheit.

    @ 1h 27min "Wir sind keine Kutscher": Das ist ein Argument pro AFB-Bremse. Einfach mal kurz überlegen, wer auf ner Kutsche den Bremshebel zieht. Tipp: Pferde haben rückwärts wesentlich schlechtere Traktion als vorwärts.

    @ ca. 1h 39min PZB-Zwangsbremsung sofort nach LZB-Ende: Da würde ich die mangelnde Streckenkunde aber nicht dem Lokführer ankreiden, sondern der LZB-Zentrale. Sollen die doch mal bitte ihr Kartenmaterial aktualisieren und/oder einbauen, dass die LZB-Zielgeschwindigkeiten alle PZBn in der Fahrstraße berücksichtigen. Ihr hattet doch extra erklärt, für genau so nen Systemwechsel sei das Ende-Verfahren erdacht worden, damit der geordnet stattfindet.

    @ knapp 1h 54min generische Antipathie gegen Autofahrer: Bitte überdenke nochmal diese Menschen-feindliche Grundhaltung. Falls es eine Strohmann-Argumentation war, distanzier dich bitte deutlicher bzw. rahme die nicht eigen gemeinten Behauptungen deutlicher ein, ebenso die Grenzen eventueller späterer (teilweiser) Zustimmung zu Strohmann-Punkten.
    Leute fahren Auto immer aufgrund eines Bedürfnisses. Wenn die Bahn das Bedürfnis besser stillen kann, wunderbar. Dann werden Menschen da auch aus eigenem Interesse drauf umsteigen. Ich stimme dir voll zu, dass es noch nicht so weit ist. Doch selbst in Zukunft wird weiterhin gelten: Leute einfach nur zu gängeln, damit sie etwas benutzen, das noch nicht von selbst überzeugen kann, sollte man deutlich überlegter begründen.

    @ 1h 55min "Höllenritt im ICE": Qualitätsjournalismus braucht halt auch Qualitätsfahrkomfort! 🙂 Wie soll man denn in Ruhe Artikel formulieren, wenn die ganze Zeit irgendwelche kleinen Kinder oder besoffenen Prolls meinen, die akkustische Lufthoheit erkämpfen bzw. demonstrieren zu müssen.

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