Zugfunk #35 Nachschlag 218

Feste Bremse, Notruf, Streckenkunde, Basel, erste Schicht, 218, Zugheizung, Zugsammelschiene, Technik Ausbildung, hochautomatisiertes Fahren, mechanische Stellwerke, ETCS, Kurswagen

Treu dem Motto „nicht alles auf Einmal“ liefern wir in dieser Folge noch weitere Infos zur Baureihe 218: Wir geben einen nerdigen Einblick auf die Bedienung der Lok. Anschließend diskutieren wir zusammen über die Notwendigkeit technischer Grundlagen in Rahmen der Lokführerausbildung.

Viel Spaß beim Reinhören!


00:00:00 Intro
00:00:34 Begrüßung
00:01:42 Laberecke
00:33:54 Aufreger
00:43:46 Metaebene
00:47:21 218 Nachschlag
01:31:50 Diskussion: Technikausbildung?
01:47:18 Das Spiel
02:03:48 Presseecke
02:43:20 Feedback
02:57:25 Verabschiedung

Downloadlink: Folge als Download zf35.mp3

Links

Google Maps: Markt Bibart
OpenRailwayMap: Markt Bibart
Zugfunk: Folge #34
Wikipedia: Drehmomentwandler (hydrodynamisch)
HEL e. V. verbliebene Pielstick Lokomotive
Zeitsprung Podcast

Presse:
ZEIT ONLINE: Deutsche Bahn: Nie wieder Signalstörung
NDR: Die ersten S-Bahnen sollen bald automatisch fahren
Heise: Autonome S-Bahn soll ab 2021 in Hamburg fahren
Zeit Online Nachschub aus der Kaiserzeit
Google Maps: Signalwerk Wuppertal
Youtube: DB Werbespot ICE

Lukas Klein
Marcus Metzdorf
Sebastian Völker   

Ihr erreicht uns unter

28 Gedanken zu „Zugfunk #35 Nachschlag 218

  1. Zum Vergleich mit dem MVG-U-Bahnfahrer:

    Der U-Bahnfahrer ist höchstens 15(?) km vom Techniker weg und weniger hundert Meter vom nächsten Fahrer. d.h. beintechnischen Defekt ist das näche Augenpaar schnell vor Ort.

    Der Eisenbahn-Tf ist alleine auf weiter Flur. Wenn man da mehr Ahnung vom Fahrzeug hat, hilft es Bedienfehler etc. zu erkennen und kommt so weiter, bevor der Techniker informiert ist. In der Diskussion mit einem Techniker hilft es auch sagen zu können „Kompressor so und so klingt komisch“ dann hat der evtl. remote nen Tipp zur Behebung oder kann vor der Abfahrt sicher stellen, dass er das passende Werkzeug anbei hat.

    Je weiter weg vom Techniker man weg ist, destoweniger reicht „have you tried tolurning it off and on again“ also Behebungsstrategie.

  2. „Auf der Fahrt nach Norddeich hältt man an jeder Gießkanne!?“

    Ist dieser Ausspruch noch aus Dampflokzeiten? 🙂

  3. Hi, euer Wunsch ist DB Netz Befehl :o). Die arbeiten an einer Lösung, neben Fahrempfehlung auch anzuzeigen, welche Züge vor und hinter einem fahren. Ob das mit EBuLa klappt ist noch offen, aber fragt da mal nach (z. B. bei mir).

    • Natürlich klappt das mit EBuLa. Die DB hat ja nicht ohne Grund ein Projekt mit Rückspiegel und Fernglas aktuell laufen. Dort wird in einem zukünftigen Update die Möglichkeit hinzugefügt vorausfahrende und hinterherfahrende Züge auf dem Bordgerät anzusehen.

      • Das Projekt „ZLR – Zuglaufregelung“ von DB Netz wird „nur“ die Datenversorgung für Fahrassistenzsysteme erstellen. Die Umsetzung der Anzeige von Fernglas und Rückspiegel in EBuLa ist noch nicht beschlossen, daher meine vorsichtige Dämpfung der Erwartungshaltung. (Es gibt ja noch andere Assistenzsysteme, die ZLR können z. B. FASSI, LEADER, CLARIS DRIVE).

  4. Thema Streckenkunde: Verstehe ich das richtig, dass du alle deine in anderthalb Monaten abgefahrenen Strecken innerhalb von sechs Monaten nochmals selbst als Tf befahren musst, inklusive Umleitungsstrecken? Gerade bei letzteren ist das doch purer Zufall, ob man dazu kommt, abgesehen von planmäßigen Sperrungen wie Mannheim-Stuttgart.

    Könnte man für die Streckenkunde — gerade für die selten befahrenen Umleitungsstrecken — nicht zumindest teilweise mit videobasierten Systemen arbeiten, wie es sie beispielsweise für die VDE 8 (http://vde8.streckenkunde.de/) gibt? Die Anreise entfiele, man könnte auf „langweiligen“ Abschnitten vorspulen und sich dafür für die Bahnhöfe mehr Zeit nehmen. Ortsbesichtigung wäre dann nur noch für die großen Knoten notwendig.

  5. Hey, es wurde ja angesprochen wie so das Streckennetz eines Lokführers beim Fernverkehr für Köln und München aussieht, sprich, dass beispielsweise ein Kölner von Hamburg bis Basel alles dabei hat. Nun fange ich dieses Jahr beim Fernverkehr in Hamburg als Azubi an und es würde mich mal interessieren wie so denn da das Streckennetz eines Hamburger aussieht bzw. ob ihr darüber etwas wisst da glaube auch kein Hamburger unter euch vertreten ist. Auch wenn ich es früher oder später erfahren werde, würde ich es jetzt gerne schon wissen.

    Gruß, Jason

    • Hallo Jason,

      die Lokführer in Hamburg fahren u.a. nach Westerland, Kiel, Puttgarden, Lübeck, Dortmund, Frankfurt, Kassel, Rostock, Dresden, Berlin und Leipzig.

  6. Moin!

    Interessierte Diskussion wegen der technischen Ausbildung. Sowas wird vermutlich auch geprüft, oder? Dann wirkt es vermutlich auch als Filter für den Kandidatenpool. Wer daran wenig Interesse hat, wird eher abgeschreckt. Könnte auch ein Grund für den Frauenmangel unter Lokführern sein. Vielleicht ein weiterer Grund, nur das wirklich sinnvolle zu lehren?

    Die Folge bekommt jedenfalls wie immer ein 👍 von mir.

    Johannes

  7. Zur Presseschau und dem Zeit Artikel:
    hochautomatisiertes Fahren (besseres Wort: autonomes Fahren) in Bezug auf die Automobiltechnik wird in 5 Stufen unterteilt, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Autonomes_Fahren . Ich weiß jetzt nicht, ob es bei der Bahntechnik andere Stufen gibt, aber das weiß der Autor des Artikels vermutlich auch nicht.
    Kurzum der Artikel hat im letzten Absatz den Fehler gemacht (plus andere die ihr ja aufgezeigt habt) nicht zu sagen welcher Grad der Automatisierung denn angestrebt ist, denn autonom fahren Züge ja jetzt schon – Stufe 0 mit Lokführer der alles macht.

    Danke für euren interessanten Podcast der einem die Welt der Lokführer und auch der Bahn etwas näher bringt, wenn man die Bahn nur als Fahrgast kennt!

    • Hallo Tobias, ja den Hinweis auf diese Stufen hätten wir sinnvoller weise eigentlich einbauen sollen. Sie dazu auch den Kommentar von Jeremias.

      Grüße, Marcus vom Zugfunk

  8. Ich hätte da ein paar Gedanken zum Thema Digitalisierung. Zunächst einmal: Ich kann dieses Wort nicht mehr hören. Aus einem ganz einfachen Grund: Es wird so genutzt, als wäre das jetzt etwas Neues oder die Zukunft. Abgesehen davon, dass das genau so ein Nebelbegriff wie „die Cloud“ oder „die Blockchain“ ist: die IT macht seit Jahrzehnten nichts anderes zu digitalisieren (im Sinne von: Dinge automatisiert von Computern erledigen lassen).
    Einen Punkt, den ihr angerissen habt, möchte ich einmal herausstellen und etwas ausführen, da ich ihn für sehr wichtig halte: Wir sind aktuell mit Digitalisierungsprojekten auch immer wieder an Stellen, die bereits heute computergestützt arbeiten, wo man aber – lasch ausgedrückt – Modernisierungspotential sieht.
    Ein Punkt, der bei der Diskussion um die „Digitalisierung der Schiene“ offenbar auch nicht ausreichend bedacht wird: Neue Systeme werden auch heute immer noch gebaut und in Betrieb genommen, ohne sich Gedanken über ihre Ablösung zu machen. Jede Generation der heute im Einsatz befindlichen Stellwerksgenerationen war zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme der Stand der Technik. Wie sollte man dann auf die Idee kommen, dass sich das mal ändern könnte?
    Bauprojekte kosten ja immer eine Menge Geld und für gewöhnlich wird ja alles teuerer als geplant, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn ich ein Budget für den Bau eines hochmodernen Stellwerks bekommen habe, dann nicht auch direkt noch Geld genehmigt bekommen, um die Ablösung dieses Stellwerks zu planen. Auch die mit „rudimentärer Computertechnik“ ausgestatteten älteren ESTWs waren ihrerzeit das Modernste, was es gab. Und so ergibt sich dann das Problem: so ein technisches System wird in Betrieb genommen „bis auf Weiteres“. Das Geld ist immer knapp, und statt Rückstellungen für Modernisierungen zu bilden, gibt man es sicherlich gerne lieber für Neubauprojekte aus.
    Und so sehe ich das auch bei den aktuellen Digitalisierungsbestrebungen. Es wird suggeriert, dass man jetzt *ein mal* in „die Zukunft“ investieren muss und dann ist es für immer gut. Nein, das ist es natürlich nicht, und das beste Beispiel sind die verschiedenen Generationen an Stellwerken, die in Deutschland so rumstehen: jedes von denen war mal „Die Zukunft“, und die Lösung war zum damaligen Zeitpunkt die beste verfügbare. Der Fehler war nur, dass man nicht (in ausreichendem Maße) einen Plan für eine Modernisierung gelebt hat.
    Dazu kommt oft auch, dass Strategien für Ausfall/Ausweichsysteme nicht ausreichend geplant, geprüft oder getestet werden. Das kostet natürlich auch zusätzlichen Aufwand, aber es ist eben eine Art Versicherung. Etwas, für das man Geld ausgibt, in der Hoffnung, es nie zu benötigen. Wenn es entsprechende Pläne gegeben hätte, wären die Auswirkungen des Ausfalls des Stellwerks Mülheim 2015 sicherlich nicht so gravierend gewesen.

    • Hallo Jens, bei deinem „Rant“ über Digitalisierung rennst du bei uns offene Türen ein. Es ist ein reiner Marketing Begriff unter der die halbe Welt was anderes versteht. Da werden auch schonmal Computer digitalisiert.

      Und zum Gedanken der Ablösung: kennst du ein Projekt, wo man bereits über die Abschaffung/ Rückbau nachdenkt oder sogar in in investiert? Das hat man doch nicht mal bei Atomkraftwerken. Natürlich ist die aktuelle Technik die beste und sie wird für immer bestehen bleiben. 😁

      Grüße, Marcus vom Zugfunk

      • Hallo Marcus,

        danke für deine Antwort (ich habe offenbar keine Mailbenachrichtigung bekommen 🙁 ).
        Bezüglich Ablösung: je mehr der Fokus auf Software geht, desto weniger denkt man an solche Dinge, so mein Eindruck.
        Hier ein ziemlich altes Beispiel:
        https://www.computerwoche.de/a/rechnungshof-kritisiert-kontes-vorhaben,1162914

        1986 hat die Bundespost für die Verwaltung ihres Kabelnetzes ein IT-System eingeführt. Heute würde man (wieder) sagen, es wurde digitalisiert 😉
        Dieses KONTES-System bildet bis heute das Rückgrat der Telekommunikationsinfrastruktur in Deutschland. Und das Problem ist: die Softwarebasis ist heute noch dieselbe. Das Projekt war damals sehr teuer, die Kosten wurden aber seitens der Post gerechtfertigt, da man „von einer unendlich langen Anwendung des Verfahrens“ ausging 🙂
        Also schlimmer geht es dann kaum noch, als die Annahme festzuschreiben, dass ein Softwaresystem „bis in alle Ewigkeit“ wird eingesetzt werden können.

        Ich kenne (Groß-)Projekte in der IT, wo man sich bspw. grundsätzlich dessen bewusst ist, dass das, was man heute baut, nicht „ewig“ halten wird. Und zum Beispiel (was allerdings eigentlich auch kein ganz neues Konzept ist) auf sog. Microservices geht, also ein großes System aus kleinen, lose gekoppelten Subsystemen zusammenbaut, mit dem Vorteil, dass man definierte Schnittstellen hat und diese Subsysteme einfach(er) austauschen kann.

        Je mehr man in physische Systeme geht, desto eher ist so etwas noch vorhanden. Autos werden zum Beispiel auf zwei verschiedene Arten zusammengesetzt werden können: ein mal in der Fabrik, aber natürlich auch in der Werkstatt.

        Aber auch in der IT: Wenn man es *vernünftig* macht, rechnet man den Betrieb eines Servers auf eine bestimmte Laufzeit und in die Betriebskosten direkt Rücklagen für den Ersatz mit ein.

  9. Hi, ich mag euren Podcast sehr gerne, und finde dass ihr dem ganzen Bahnbetrieb, der für die meisten Reisenden wohl eher unpersönlich und „hinter geschlossenen Türen“ abläuft, nette und persönliche Stimmen gebt. Das finde ich toll und super interessant.
    Allerdings muss ich jetzt aber mal was loswerden nachdem ich mich bei den letzten Folgen regelmäßig geärgert habe. Und zwar ist die Presseecke immer mehr zu einer Mecker-Ecke geworden. Statt sich mit einem Thema und der Meinung einer Zeitung dazu auseinanderzusetzen, wird der behandelte Artikel einfach Wort für Wort auseinandergenommen, egal ob es sich dabei um den redaktionellen Text oder Zitate von irgendwelchen Personen handelt.
    Das finde ich sehr schade, da es nicht zum restlichen Podcast passt, der ja eigentlich immer auch einen Blick darauf hat, wie die Realität im Kontrast zur Theorie aussieht.
    Und sorry für die harsche Ausdrucksweise, aber ein wortweises ins-Lächerliche-Ziehen von irgendwelchen Zeitungsartikeln ist jetzt nicht gerade attraktives Podcast-Material. Viel spannender wären doch Fragen wie: „Warum erzählt Person A wohl, dass etwas X Mrd. € kosten wird, Person B sagt aber Y Mrd. €? Vielleicht arbeitet A für die Zulieferfirma und B für den Käufer?“ oder „was von diesen Versprechungen basiert auf der technischen Machbarkeit und was ist politische Vorgabe, um irgendwelche Prestige-Ziele zu erreichen?“
    Was ich sagen will: Ihr kennt euch doch so gut in dem Bereich aus, lasst euch doch nicht herunter auf das Niveau von Regiozug-Gelegenheitsreisenden, die sich wegen ihrer 5min-Verspätung in Tiraden über „die Bahn“ und deren miesen Zustand gegenseitig hochschaukeln. Ihr macht super content und zeigt immer wieder, dass ihr gute Begründungen für eure Meinungen habt. Die Presseecke wäre doch eine gute Möglichkeit, Zeitungsartikel mit eurem Wissen anzureichern und in einen (anderen, oder oftmals nicht vorhandenen) Kontext zu stellen.

    • Hallo Jeramias,

      danke für dein Feedback. Es ist sehr schön zu hören, dass dir der Podcast gefällt. Umso mehr ärgert es einen als Hörer, wenn der Podcast etwas macht, das man persönlich weder mag noch nachvollziehen kann.

      Persönlich kann ich deinen Eindruck der Meckerecke gut nachvollziehen. Gerade in dieser Folge, in der wir uns quasi auf einen Artikel konzentriert haben, fällt das auf. Ich habe mich danach selber gefragt, ob wir hier und da den richtigen Ton getroffen haben. Offensichtlichen haben wir das nicht. Eigentlich ist es schade, das bei dir nur das Meckern hängen geblieben ist, denn in dem Artikel soviel mehr. Gerade der Widerspruch in der Bedeutung von hochautomatisiertem Fahren oder die Anstrengungen der Bahn sich für die Zukunft zu rüsten.

      ABER:

      Uns und vor allem auch mich persönlich regen diese Artikel wirklich auf und da fällt es uns leider schwer immer die emotionale Distanz zu bewahren und nur sachlich zu bleiben. Oft ist es die undifferenzierte Darstellung der Themen, oft aber auch einfach falsche Angaben. Dazu kommen die Themen an sich, wo man sich immer wieder an den Kopf fassen muss und sicht fragt, auf wessen Misst das wieder gewachsen ist.

      Also:

      Danke nochmal für deine Sicht von außen. Wir werden das auf jeden Fall bei der nächsten Presse-Ecke bedenken und versuchen, unser Fachwissen besser herauszustellen und einzubringen.

      Grüße, Marcus vom Zugfunk

      • Vielen Dank für die nette und verständnisvolle Antwort, ich glaube Du hast das genau so aufgefasst wie ich es gemeint habe 🙂 und natürlich bleibt nicht nur das Meckern hängen, die ganzen fachlichen und persönlichen Sachen kommen natürlich auch rüber!
        Ich finde es gut, dass ihr im Podcast einen Platz für offene und teils emotionale Kritik habt (Aufreger der Woche), denn ich finde es auch interessant zu hören, was euch in eurem Beruf (oder persönlich) stört und warum (und wie sich das ggfs. auf den Betrieb auswirkt). Ich glaube aber auch, dass das von außen als Hörer gesehen, am besten gekapselt im „Aufreger der Woche“-Teil nach der Laber-Ecke untergebracht ist. Wenn sowas erst recht spät im Podcast bei der Presse-Ecke oder dem Feedback kommt, bleibt es (zumindest mir) beim Hören dann nämlich prägnanter im Kopf als die anderen Sachen.
        Ist natürlich nur meine Meinung und eher als Vorschlag zur Verbesserung auf bereits sehr hohem Niveau gemeint!
        Frohe Ostern 🙂

  10. Hi, auch diese Folge war mal wieder sehr informativ und interessant (Wie alle anderen Folgen auch :)) Jedenfalls komme ich zu meinem Anliegen, und zwar fände ich es cool, wenn Lukas mal etwas über die 147 erzählen könnte. Die hängt ja am IC2 dran, und da die TRAXX 3 Reihe zu meinen Lieblingsloks gehört (sowohl 147 als auch 187), fände ich das mal interessant.
    Grüße

  11. Guten Abend!
    Zum Thema automatischen Sanden: die Baureihe 450 (alle 3 Arten) Sanden automatisch sowohl beim Schleudern als auch beim Gleiten. (Ja, ich weiß, Ist ein Stadtbahnfahrzeug aber auch zugelassen nach EBO).

    Gruß aus Karlsruhe!

  12. hey, ich höre in letzter Zeit (auch wegen Corona) sehr oft und lange euer ehemaliger „EiB’s on Air“ Podcast. Da fällt mir die Frage ein, ob irgendwann Philipp als S-Bahner wieder zurückkommt? Ich meine, dann hätte man wieder mit einem (hoffentlich noch S-Bahner) einen „anderen“ Lokführer als Abwechslung. Ich finde eure aktuelle Besetzung auch relativ cool, aber das würde mich persönlich reizen wenn alte Kandidaten wieder dabei wären 🙂

  13. Hallo,

    da es bei ETCS (Level 2) in diesem Podcast immer mal wieder um die Kapazitätseffekte geht, würde ich gern einen Beitrag leisten (eventuell für die [Fach-] Presseecke):

    https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/vst/die-professur/mitarb/richard-kahl/ressourcen/dateien/ei-artikel-fehlauer-kahl-etcs-bremskurven-08-2019?lang=de

    Die zugehörige Diplomarbeit:

    https://tud.qucosa.de/landing-page/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Ftud.qucosa.de%2Fapi%2Fqucosa%253A33801%2Fmets

    Ich kenne keine aktuellere.

    Könntet ihr mal einen Tf oder zwei Tf einladen der/die viel mit ETCS fährt/fahren. Am Besten einer der die VDE8 fährt und der andere im Ausland (Schweiz, eventuell wäre hier L1LS interessant).

    MfG
    ETCS-Mensch

  14. Hallo zusammen, danke für den Podcast!

    Ich habe eine Frage zum Thema Kupplung und Puffer.
    Ich stand heute am Bahnhof, als auf dem Nachbargleis ein Güterzug mit Kesselwagen durchgefahren ist. Der Zug hat (leicht?) beschleunigt.
    Mich hat erstaunt, dass ich zwischen den Puffern der Wagen durchsehen konnte. Da war mehrere Zentimeter Luft.
    Ist das normal? Im Stand wird doch meines Wissens nach per Spindel dicht gedreht. Hat das System so viel Spiel, dass die Puffer keinen Kontakt mehr haben? „Knallt“ das nicht beim Bremsen?
    Wie viel Kraft wendet man an der Spindel auf? Eher locker mit einer Hand oder muss man sich da fast schon an den Schwengel hängen?

    Danke!

    • Ja das ist normal. Güterzüge werden nicht so stramm gekuppelt wie Reisezüge. Ganz einfach weil Gz häufiger in Einzelwagen getrennt werden, wenn man den Zug im Rangierbahnhof auflaufen lässt (Zusatzbremse der Lok anlegen, der Zug wird gestaucht, dann mit der Zugbremse draufbremsen), bekommt man die Kupplungen recht leicht auseinander. Dieses Spiel verursacht durchaus gewisse Zerrungen beim Fahren und Bremsen, daher muss man Güterzüge langsam anfahren, erst mit geringer Zugkraft strecken und erst dann die Zugkraft steigern. Oder nach dem Bremsen warten bis wirklich alle Wagen gelöst haben.

      Reisezüge werden wegen des Fahrkomforts eher stramm gekuppelt, die bekommt man ohne Aufzudrücken kaum auseinander. Dafür bleiben Reisezüge meist lange Zeit unverändert oder haben nur einzelne Kuppelstellen (Lokwechsel oder Kurswagen), da nimmt man das Aufdrücken gerne in Kauf.

    • Danke an die Zugfunker und an Martin für die Antworten auf die Fragen!

      Ihr sprecht am Anfang von der nächsten Folge (36) davon, was man in welchem Bahnhof typischerweise isst, weil es besonders oder gut oder besonders gut ist.
      Das finde ich spannend für die Zeit, wenn man selber wieder mehr Bahn fahren kann. Wenn ihr wollt und ein Thema sucht, macht da doch gerne noch mehr zu. Auch gerne dazu, wie sich der Zugführer typischerweise am Bahnhof versorgt.

      Die seltenen Male, wenn ich in Hannover länger Aufenthalt habe, nutze ich gerne um mir bei der Eisdiele Colosseum einen Eisbecher zu gönnen. Das ist aber sicherlich nichts, was man sehr regelmäßig machen sollte.

      Vielen Dank und viele Grüße!

  15. Kleine Berichtigung/Information zu Hanau.

    Hanau Südseite, sowie einige anderen Hanauer Weichenwärter sitzen noch vorort, wie ihr richtig erläutert habt.
    Hanau Nordseite wird vom ESTW Offenbach gesteuert. Der Kollege sitzt allerdings in Frankfurt mit in der BZ.

    Gruß Martin,
    der Bahnchef a. D.

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