Zugfunk #40 Hausmeistern mit Cargo

Cargo zu Gast, Presseartikel und viel viel Feedback…

Das alles in unserer heutigen Folge vom Zugfunk Podcast. Wir haben uns den Sebastian von DB Cargo ausgeliehen um ein bisschen über den Güterverkehr zu sprechen und gehen auf viel Feedback ein, dass uns zugeschickt wurde. Dazu natürlich noch ein bisschen Presse aus der jüngeren Vergangenheit.

Viel Spaß beim Reinhören!


00:00:00 Pre-Intro
00:00:09 Intro
00:00:43 Begrüßung
00:01:11 Unser Praktikant
00:05:36 Wie kams zur #38?
00:10:46 Feedback zur #38
00:26:02 Presseecke
02:04:35 Feedback zur #39
03:01:57 Und noch mehr Feedback
03:15:38 Verabschiedung

Downloadlink: Folge als Download zf40.mp3

Links

Youtube: LZB 100 – Erklärfilm
Youtube: Sendung mit der Maus – Eisenbahn
Spiegel: ICE lässt Mann auf freier Strecke zusteigen
Spiegel: Unruhe bei den Tarifverhandlungen
NDR: Die Bahn – mobil oder marode?
Bahnblogstelle: Bombardier – autonomes Fahren
businessinsider.de: autonomes Fahren
faz.net: automatische Kupplungen
Youtube: Digitale Kupplungen
wiwo.de: Chefgespräch – Flixbus-Chef im Gespräch
fietegastro: Tim Knopf und das Hummerlandlied – mit Alexander Thies
oberbauhandbuch.de: Schwellenbauart Hohenzollernbrücke
Wikipedia: Halbregelabstand
Youtube: Automatische Kupplung
Wikipedia: BR 605 (ICE TD)

Lukas Klein
Marcus Metzdorf
Sebastian Völker  
Praktikant Sebastian

Ihr erreicht uns unter

9 Gedanken zu „Zugfunk #40 Hausmeistern mit Cargo

  1. Es gibt solche fahrerlosen Systeme: siehe Wikipedia ….

    Docklands Light Railway
    Die Docklands Light Railway (DLR) ist eine seit 1987 existierende fahrerlose Hoch- und Untergrundbahn in den Docklands, dem ehemaligen Hafengebiet im Osten von London. Sie wird unter einer von Transport for London (TfL) vergebenen Konzession betrieben. Das 34 km lange Streckennetz wird von stadtbahnähnlichen Fahrzeugen befahren. Die DLR ist nicht Teil von London Underground, erscheint aber auf deren Liniennetzplan und befindet sich im Geltungsbereich des TfL-Tarifsystems.

    Die haben aber immer noch Aufsichtspersonal auf den Zügen, die im Notfall eingreifen können oder wahrscheinlich auch ungeplante Rangierfahrten oder ähnliches machen können. Solange ein System starr – fix geplant ist, mag das funktionieren, aber wehe, wenn dann was dazwischen kommt, wie soll das dann gehen. Aber ich bin nur Laie.

    • Die DLR in London, mit der ich auch schon selbst gefahren bin, ist aber bei weitem keine Vollbahn, sondern eine auf einem abgeschlossenem Bereich verkehrendes System, das eher an eine U-Bahn erinnert. Also noch sehr weit weg von autom verkehrenden Zügen.

      Grüße, Marcus

      • Hallo Marcus,
        stimmt, und als Laie ist es sehr nett, dort vorne auf dem ‚Fahrersitz‘ mitzufahren. Ich weiß jetzt nicht, wie es im einzelnen technisch funktioniert, also wie weit es plangesteuert fährt oder wie weit es echt autonom fährt, aber individuell eingesetzt wird. Und das wäre ja wohl das einzige, was bei Bahngesellschaften sinnvoll erscheint. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht, dazu bin ich nur Laie.
        Gruß Detlef

  2. Entschuldigung, wenn ich mich noch mal melde: auch vgl Wikipedia: das System in den USA (und auch Russland) basiert auf der folgenden Kupplung:

    Die Janney-Kupplung ist eine automatische Kupplung für Schienenfahrzeuge, flächendeckend eingesetzt bei den Eisenbahnen in Nordamerika sowie im südlichen Afrika. Es ist der am höchsten belastbare Kupplungstyp und ermöglicht auch die Bildung von kilometerlangen Zügen. ……

    Bremsleitungen und, bei Personenwagen, elektrische Verbindungen müssen aber immer noch per Hand verbunden werden. Bei Güterzugleistungen wird beim Entkuppeln oft die rabiate Methode bevorzugt, man zieht den Waggon ab und die Bremsleitungskupplungen werden so ‚per Gewalt‘ auseinandergezogen.

  3. Anmerkung zu LZB und Zugfolge:

    Bei der S-Bahn Berlin fuhr man zu den Olympischen Spielen 1936 eine Zugfolge von 1m 30s.
    Mit mechanischen Fahrsperren! Nix Elektronik.

  4. Oh vielen Dank, das war eine interessante Folge und vielen Dank, dass ihr auf dieFrage zur LZB in München eingegangen seid!
    Ich habe aber noch eine Rückfrage, vielleicht ist das aber auch zu groß:
    Was mich noch interessieren würde war warum wurde bei der Münchner S-Bahn die LZB (wieder) eingeführt aber warum nicht bei anderen (S-)Bahnen?
    Ich selber wohne im Rhein-Main Gebiet und die Stammstrecke durch den Tunnel in Frankfurt hier könnte auch sehr dringend einen Verkürzung der Fahrabstände vertragen. Zwar ist die Leit und Sicherungstechnik in den letzten Jahren komplett erneuert worden, aber LZB haben Sie nicht eingebaut. Und meine Vermutung ist erstmal auch das andere Städte mit S-Bahntunnel da auch LZB gut brauchen könnten.

    Vielleicht hat aber auch das Land Bayern einfach das bei der Ausschreibung des S-Bahn Verkehrs bestellt, im Gegensatz zum Land Hessen und den anderen.

  5. Zum Thema Fahrgeldeinnahmen und finanziellen Engpässen bei einigen privaten EVU:

    Dass die EVUs für die Erfüllung der Verkehrsverträger weiterhin Geld bekommen stimmt. Jedoch muss hier der Unterschied zwischen Netto- und Brutto-Verträgen beachtet werden.
    Bei einem Brutto-Vertrag bekommt das EVU einen festen Betrag pro Fahrzeugkilometer und die Einnahmen gehen komplett an den Aufgabenträger (Besteller).
    Bei einem Netto-Vertrag bekommt das EVU auch einen fixen Betrag, der jedoch in der Regel deutlich geringer ist. Zusätzlich bekommt das EVU die Fahrgeldeinnahmen.
    Beide Vertragsarten haben Vor- und Nachteile. Bei einem Nettovertrag ist das EVU natürlich stärker bemüht gute Leistungen zu erbringen, um mehr Fahrgeldeinnahmen zu generieren. Dafür ist das Risiko aber deutlich höher.

    Dennoch fehlt natürlich in beiden Fällen auf Grund der Pandemie Geld im System. Bei der einen Vertragsart beim EVU und bei der anderen beim Aufgabenträger, was langfristig dann auch zu geringeren Bestellungen im SPNV oder zu einem höheren Regionalisierungsmittelbedarf führen kann.

  6. Ich bin sehr irritiert darüber, dass eine Standardvorstellung im Zugfunk Podcast nicht die Kategorien: Baureihen und Streckenkunde oder so enthält :D.

    Finde, dass Sebastian2 (ein eindeutigeres Wording wäre hier gut, zwischendurch weiß man nicht, wer gemeint ist xD) eine gute Addition ist und dass er sicher viel beitragen kann.
    Bin sehr gespannt auf seine Anekdoten, von denen man schon ein klein wenig gehört hat.

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