#46 Verkehrsmeldungen

Zuglaufregelung grüne Funktion im Detail

Endlich wieder eine Sendung mit Thema und einem Gast. Das kryptische Kürzel ZLR und das dahinterstehende Projekt bringt uns der Roland von DB Netz näher.
Abseits davon kommen wir leider an einem sehr großen, aktuellen Aufreger nicht vorbei, dafür gibt’s danach eine schöne Geschichte aus der Geschichte der Eisenbahn.

/Marcus

Viel Spaß beim Reinhören.


Anmerkung bzgl. der unglücklichen Äußerung in dieser Folge

Um eines klarzustellen: Meiner Meinung nach ist der Spruch nicht nur daneben, sondern gänzlich geschmacklos. So haben wir, wenn auch etwas verhalten, in der Aufnahme reagiert.

Aber leider sehen nicht alle Menschen das so. Erschreckender Weise finden einige solche Äußerungen lustig. Für mich zeugt das von Geschichtsvergessenheit und Ignoranz.

Ich habe mich jedoch bewusst gegen das Rausschneiden entschieden:

Die Dokumentation dessen, was der zitierte Lokführer gesagt hat, war mir wichtig. Das entfernen aus dem Podcast hätte nichts daran geändert, dass es gesagt wurde, wir hätten nur die Augen bzw. in diesem Fall die Ohren davor verschlossen. 

Viel wichtiger ist, wie erklärt man den Leuten und auch unserem Sebastian², dass sowas wirklich nicht lustig ist, dass es einen Unterschied zwischen Filmen wie „Er ist wieder da“ und solchen dummen Bemerkungen gibt. Damit wir beim nächsten Mal nicht nur sagen, dass das gar nicht geht, sondern auch sofort erklären können warum.

Abschließend: Danke für eure Geduld und euer Feedback und auf weniger kontroverse Folgen in der Zukunft.



00:00:00 Intro
00:00:35 Begrüßung
00:01:02 Marcus‘ Laberecke
00:12:49 Lukas‘ und Sebastian bilden aus
00:14:11 Cargo Laberecke
00:33:36 Krieg der Schienen
00:58:52 Hauptthema Zuglaufregelung
02:46:22 Cargosonntag
02:52:02 Geschichten aus der Eisenbahn
03:02:45 Presse: 30er Zone für Güterzüge
03:09:35 Preese: BEG
03:16:42 Feedback

Downloadlink: Folge als Download zf46.mp3

Links:

YouTube: Gewerkschaftsvorsitzender Claus Weselsky – Jung & Naiv: Folge 501
YouTube: Erklärt: Das Tarifeinheitsgesetz bei der DB
Wikipedia: Tarifeinhait
Wikipedia: DB-Baureihe 151
DB Netz: die grüne Funktion
Wikipedia: EBuLa
Wikipedia: Fahrerassistenzsystem (Bahnverkehr)
Wikipedia: Schraubenkupplung
www.technikmuseum-online.de: Die Sicherheitskupplung
YouTube: Grundlagen der Wagentechnik Die Zugeinrichtung
Brohtalbahn, der Vulkan-Express
Bild einer Sicherheitskupplung
Bahn|blog|stelle: Schienenhilfe fordert Geschwindigkeits­begrenzung für Güterzüge in der Nacht
BEG: Ergänzung zum Fachartikel
„Reduziert die Richtlinien-Flut!“

Wikipedia: DB-Baureihe 610

Lukas Klein  
Marcus Metzdorf  
Sebastian Völker    
Sebastian Jorczik     
Roland Ortmann

30 Meinungen zu “#46 Verkehrsmeldungen

  1. Bezüglich Büromenschen die den normalen TFs die besondere Fahrten wegnehmen: Zählt das der Ausbilderschein dann als Ass im Ärmel?Stell mir das Gesicht ja schon gut vor, wenn Marcus die Sonderfahrt mit 2 EiB-Azubis kapert.

  2. Bin jetzt erst über Euren podcast gestolpert ( danke an cycletux bei twitter). Gefällt mir bislang. Bin aber mit dieser Folge noch nicht ganz durch. Die erste komplette Folge war #47.

    Kleiner Tip bzgl Sprechen als Ausbilder: Schaut mal, dass ihr mal bei jemanden etwas Stimmbildung macht. Ich hab sowas mal im Rahmen einer anderen Ausbildung etwas mitbekommen und das lohnt sich wirklich. Muss ja nicht viel sein, so zwei drei Stunden könnten evtl schon reichen.
    Ich halte auch selbst ab und zu Unterricht, das sind dann 4-6h an Stück. Ist auch ein Stück Übung und auch ein Stück Übung, wo man mal die Schüler was machen lässt, damit sich die Stimme erholen kann.

    Marcus hatte Recht: Wenn die Stimme höher als normale Sprechstimmentiefe geht, dann ist das anstrengender. Also sich immer wieder selbst runter korrigieren hilft auch. Auch Körperhaltung etc.

    Trinken macht ihr ja schon, ich hab auch immer Bonbons dabei.

  3. Umleiterverkehre und Zuglaufregelung: Strecke Berlin – Frankfurt(Oder) war neulich mal wieder zu und Cottbus-Guben-Frankfurt
    war die Alternative. U.a. auch für die Kohlebomber (60621 etc.) nach Eisenhüttenstadt bzw. Ziltendorf. U.a. in Guben Süd als FDL
    sitzend bin ich immer wieder erstaunt, das einfach ein Zug nach dem anderen auf die Strecke geschickt wird. 4000t folgen
    der Regionalbahn mit recht unterschiedlich langen (Zeit statt Strecke) Blöcken auf der Strecke und höhengleichen Überwegen in
    kleinen Bahnhöfen wie Kerkwitz, Wellmitz etc. In meinem „Bereich“, wenn ich das mitbekomme, rufe ich die TFs an und sage
    „50km/h bis km xyz“, damit er nicht zum Stehen kommt. Auch in vielen Führerstandsmitfahrten sehe ich oft, dass Güterzüge von
    einem HP0 zum nächsten h0psen ;). Ist die ZLR noch nicht in allen Zügen oder auf allen Strecken verfügbar? Oder wenn ihr als
    TFs das selber merkt, reduziert ihr eure Geschwindigkeit selber? 80 statt 100km/h z.B…
    Nicht bremsen zu müssen sollte ja Material und Nerven schonen sowie Energie einsparen. Oder gibt es Aspekte, die ich hier übersehe?

  4. Hallo Zugfunker
    Höre in eurer Folge 46 über die Lage der Bahnhöfe und die Pläne München, Altona och Köln zu verlegen. Interessantes Thema mit Vor- und Nachteilen. Wäre cool einen Stadtplaner dazu zu hören. Ladet euch doch mal einen Stadtplaner dazu ein.
    Beste Grüße

  5. Ihr hattet ja über die Idee Gesprochen, aus Autobahnen Bahnen zu machen.

    Ich sehe gerade eine Infrastruktur-Planungs-Videokonferenz der Grünen, und eine Gutachterin hat gerade eben gesagt, dass darüber nachgedacht wird, einzelne Geplante Autobahnen (im Norddeutschen Tiefland) zu Planungen von Bahnstrecken umzufunktionieren!

    Die hat bestimmt Zugfunk gehört 😅!

  6. Sehr interessante Folge, euer Gast war echt informativ. Auch wenn mich als ITler interessiert, warum er denkt Computer seien inhärent nichtdeterministisch. Oder war das nur ein kleiner Scherz?

    Bezüglich blöden Sprüchen ist bei mir ja „Bist du eigentlich behindert?“ @0:22:45 viel stärker hängen geblieben. So hört eben jeder anders hin …

    Und bei der Pressemitteilung der BEG hätte man gerne auch über die sinnvolleren Punkte (Benachteiligung von Bahn gegenüber Bus) diskutieren können. Mit dem Vorschlag, auf Crashpuffer zu verzichten, ist man bei Lokführern wohl – völlig verständlicherweise! – unten durch, den Punkt fand ich auch Käse. Wenn es auch Bahnhöfe ohne Weichen geben kann, wäre z.B. der wahre Grund, die Weiche in Penzberg ans neue Stellwerk anzuschließen, interessant.

    Alles in allem eine super hörenswerte Folge und: „Nobody’s perfect“ + „wo gehobelt wird, fallen Späne“ 🙂

    1. Puh was für eine durchwachsene Folge. Der Gastbeitrag zu Eurem Hauptthema hat mir sehr gefallen. Roland hat das an sich komplexe Thema ZLR verständlich dargestellt mit seiner ruhigen Art. Man kann dem Thema sehr gut folgen und man merkt an den Fragen auch, dass Marcus sich auf dieses Gespräch gut vorbereitet hat. Ein qualitativ hochwertiger Beitrag. Wirklich sehr gut. Informativ, verständlich, interessant und aber auch unterhaltsam, was an Rolands sympathischer Art liegt.

      Als “Durchwachsen” bezeichne ich die Folge jedoch, weil meiner Meinung nach Licht und Schatten hinsichtlich der Qualität so nah beinanderliegen. Euer Team zeichnet sich dadurch aus, dass ihr eure Meinungen zu Themen (bspw aus der Presseecke) so formulieren könnt, dass der Podcast Eure Sicht der Dinge als Eisenbahner wiedergibt, ohne, dass ihr dabei in Populismus abdriftet. Es folgt stets eine Erläuterung, die erklärt, warum ihr Dinge so seht, wie ihr sie seht. Und insbesondere Marcus halte ich zu Gute, dass er dabei stets andere Meinungen respektiert und auch darauf achtet, dass eine möglicher gegensätzlicher Standpunkt ebenfalls beleuchtet wird (Stichwort Advocatus Diaboli). Und ich formuliere es nun mal ganz direkt: Bei Beiträgen von Sebastian 2 leidet meiner persönlichen Meinung nach die Qualität Eures Podcasts, weil genau dieser hohe Anspruch nicht erreicht wird. Das Thema Gewerkschaftskrieg ist – wenn man es wirklich beleuchten will – Material für eine ganze Folge allein. Es ist sehr umfangreich, wenn man allen drei Seiten (Arbeitgeber, EVG, GDL) gerecht werden möchte. Bereits in der letzten Folge war es (meine ich zu erinnern), dass die Thematik angerissen wurde und nun hatte ich das Gefühl, dass das Thema von Sebastian 2 wieder „aus der Kiste“ gezerrt wurde und der Rest des Teams eigentlich dies gar nicht auf der angegangenen Ebene diskutieren möchte. Euer Podcast ist kein Sprachrohr irgendeiner Gewerkschaft und Sebastian vertritt hier klar eine Seite. Ich meine gespürt zu haben, dass Euch eine Diskussion dieser Art nicht gefällt. Man sollte folgerichtig das Thema entweder ausklammern oder eben aber ganzheitlich beleuchten. Es reicht nicht, wenn man das Credo der Gewerkschaft einfach nur darlegt. In dieser ganzen Auseinandersetzung ist die Erde so verbrannt, dass puschales Plaudern nicht Eurem Stil gerecht wird.

      Was mich jedoch wirklich geärgert hat, weil es genau allem widerspricht, wofür ihr steht, ist der völlig unangemessene Polen-Witz. Es tut mir leid Sebastian, aber das geht wirklich gar nicht. Hoch peinlich.

      Nun aber genug gemeckert. Ich weiß, dass ihr sehr viel Zeit unbezahlt in diesen Podcast steckt und wie dargestellt schätze ich Eure Beiträge sehr. Vielen Dank dafür und bitte überdenkt einfach noch einmal, ob ihr mit der Zusammensetzung so auf dem richtigen Weg seid. Alles Gute weiterhin!

    2. Hallo Jürgen,

      vielen Dank! Es freut mich, dass es dir gefallen hat!

      Ja der Nicht-Determinismus war eher ein Scherz. Computer fühlen sich für mich halt manchmal so an, als wären sie nicht berechenbar.

      Meine Vermutung ist aber, dass das wohl an unzähligen Fehlern und unsauberen Programmen liegt die auf den vielen Schichten gleichzeitig aktiv sind – und je nach Zustand der anderen Programme/des Systems unterschiedliche Ergebnisse ausspucken. Aus der Sicht wäre zwar der Computer im ganzen deterministisch – aber ein Programm nicht. Eben weil es nicht absolut sauber und fehlerfrei erstellt wurde (ist ja auch praktisch nicht machbar) und vom Zustand des Gesamtsystems abhängt.

      Spannend finde ich aber, dass bei immer kleineren Prozessorstrukturen (<10nm) Quanteneffekte immer öfter auftreten – die, so weit ich weiß(?)- jetzt schon stochastisch weggerechnet werden. Da kann es natürlich zu einem Fehler kommen und wäre wirklich nicht mehr deterministisch.
      Vielleicht bleiben wir besser beim Scherzen – da kenne ich mich besser aus. 😀

  7. Ich fand außer dem 🇵🇱- Spruch die Folge sehr gut 👍!

    Zu dem Schienenhilfe-Artikel:

    Wenn ein Güterzug mit einer Flachstelle und 100 km/h an einem Haus vorbeigekommt, macht es kurz TakTakTakTakTakTak und man hört kurz ein Bremsenquitschen.
    Wenn der Zug mit 30 km/h durchfährt, hört man Minutenlang Tak Tak Tak Tak Tak und Minutenlang gibts Bremsenquitschen.

    Zum BEG Artikel:

    Penzberg ist übrigens gar kein Bahnhof sondern ein HALTEPUNKT 🤦.
    (Quelle: OpenRailwayMap)

    Ich habe noch etwas in einer alten Folge entdeckt, die LZB Folge: Dort sagt ihr, dass LZB nicht mehr neu gebaut wird. Auf den S-Bahn Strecken westlich von MÜNCHEN-PASING wird bis 2025 eine LZB eingebaut.
    https://www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=21
    Frage dazu an den Ortskundigen Marcus: Wird dort die CIR-Elke oder die LZB 80 eingebaut?

    Ich hoffe übrigens, dass Sebastian 2 während der Fahrt nicht so Unaufmerksam ist, wie im Geschichtsunterricht! Polen war nach dem Krieg nach Osten KLEINER. Die anderen hätten sich von dem Spruch auch noch besser Distanzieren können!

  8. Hallo,
    ich bin es mal wieder 🙂

    1. Danke für die lange ausführliche Folge Zugfunk-Podcast. Ich fand, dass das ZLR ein komplexes, aber auch sehr interessantes System ist, welches ihr gut erklärt habt.

    2. Mich interssiert, wie das in der Kantine so läuft? Bezahlt man vor Ort? Wie groß ist die Auswahl? Wie funktioniert die Kantine? Wird das Essensgeld vielleicht monatlich vom Gehalt abgezogen?

    3. Meine Meinung zu den Gewerkschaften: Ich finde die Gewerkschaften allgemein nicht so toll. Vielleicht machen die einen guten Job, aber das was ich bisher gehört habe, war immer nicht so prickelnd. Marcus hat das mit den Gewerkschaften in den EiB’s on Air Folgen zum Thema Streik gut erklärt. Ich denke, dass die Gewerkschaften sich im Streit ein Bisschen wie kleine, sturre Kindergartenkinder benehmen.

    4. Es ging ja auch darum, wo am Wochenende mehr oder weniger los ist. Also hier in Sachsen fährt der Fernverkehr eigentlich an jedem Tag gleich. Hier gibt es eigentlich gar nicht Wochenend-Verstäker als Extrazüge. Es ist nur so, dass am Wochenende ein zusätzlicher Zugteil angekoppelt ist. Bei Regio ist am Wochenende aber deutlich weniger los. Zum Beispiel statt alle 10 Minuten alle 30 Minuten oder statt stündlich nur zweistündlich.

    5. Die Forderungen der Bürgerinitiativen werden immer lachhafter. Die einen kaufen sich ein Haus an der Schnellfahrtsstrecke und fordern dann einen Tunnel und die anderen wollen Güterzüge in der nacht nur 30 km/h fahren lassen. Es gibt ja unterschiedliche Güterzugsklassen. Vielleicht ändert es ja schon was, wenn man die Züge 10 km/h weniger fahren lässt? Naja, ich bin kein Experte darin :D.

    6. Wann und wo stand Sebastian Jorczik in der Zeitung, weil er irgentwo durchgefahren ist?

    So, dass war es mit meinem Kommentar. Macht weiter so!
    LG Eisenbahner1609

    PS: Ich habe eine gute Idee zur Spezialfolge 50. Alles die mal Gast oder „Mitarbeiter“ waren stellen sich vor, sagen wann sie dabei waren und erzählen, was sie jetzt so machen. z.B. Patrick, Philipp, Christian, Niki, Florian…

  9. zum Gewerkschaftsthema: wie sieht das denn eigentlich mit den Unternehmen aus? Die DB verhandlet soweit ich weiß doch vielfach als Gesamtkonzern. Ausschlaggebend für die „führende Gewerkschaft“ ist doch aber vermutlich der eigentliche Arbeitgeber, also DB FV, die einzelnen Regios, Netz, etc., oder? Da wäre es dann fraglich was die Arbeitsgerichte dazu sagen würden wenn z.B. die S-Bahn-Hannover bestreikt wird weil man bei Cargo einen GdL-Tarifvertrag erzwingen will, was eben ein ganz anderes, eigenständiges Unternehmen wäre, und wo Cargo an sich auch erstmal überhaupt keinen Anreiz hätte da überhaupt drauf zu reagieren, da sie dadurch für ihren Unternehmensbereich ja nur Nachteile hätten (zumindest mal in erster Linie, das die Mitarbeiterzufriedenheit ggf. besser und der Job attraktiver sein könnte steht auf einem anderen Blatt, das halt gerne geschreddert wird weil es sich nicht in direkt positiven Euros ausdrücken lässt).

    Wie die Gerichte überhaupt reagieren würden wenn die kleinere Gewerkschaft einen Betrieb bestreiken will würde sicher auch spannend werden. Gesetze sind ja immer das eine, deren Anwendung dann wieder das andere. Mit ziemlicher Sicherheit würde die DB das wohl ausprobieren.

    Prinzipiell dürfte es für Streiks aber eh ein schlechter Zeitpunkt sein, zumindest im Personenverkehr. Die Züge verursachen ja aktuell wohl eh dauerhaft Verluste wenn sie fahren, wenn man dann ein paar Tage Personalkosten, Trassengebühren, etc. spart… könnte das mehr sein als die entfallenen Einnahmen / entstandenen Entschädigungsansprüche 😉 Und wenn es zu einer Schlichtung kommt wird sicherlich auch die aktuell schlechte Lage der DB berücksichtigt und hohen Forderungen eine Absage erteilt werden.

    Ob das Arbeitsklima dann aber beim privaten GV (böse Abkürzung ;-)) wirklich besser wäre? Bei manchen sicher ja, wahrscheinlich auch ohne Gewerkschaftskämpfe schon, bei anderen vermutlich eher nein. Ich würde den Wechselwillen jedenfalls nicht an der aktuellen Situation festmachen sondern lieber erstmal was abwarten, denn das Thema der Gewerkschaften dürfte sich auch wieder erledigen wenn dann mal die Einigung gefunden wurde. Und persönlich würde ich vermuten das es durchaus wieder auf eine Einigung mit beiden Gewerkschaften hinaus läuft, denn auch das TEG durchzusetzen bedeutet für den Arbeitgeber sicherlich einigen Aufwand, allein um regelmäßig die Mehrheitsverhältnisse zu ermitteln.

    Gruß,
    Daniel

    PS: natürlich mal wieder eine sehr interessante Folge!
    PPS: schwärmt besser nicht zu sehr vom Ausbildersein, sonst bleiben bald keine Lokführer mehr übrig und die Züge fahren nur noch zu Ausbildungszwecken 😉

  10. Lieber Cago-Kollege,
    warum findest du den Polenspruch lustig? Zumal es auch noch von geschichtlicher Unkenntnis spricht. Ich mag eure Sendung sehr sehr. Aber zu dem Spruch muss ich hier mal meine Kritik los werden.
    Gut Fahrt, Mark

    1. Ich höre euch eigentlich regelmäßig und sehr gerne, aber diese Folge war teilweise wirklich schlecht. Zeiweise überheblich, gefühlt hatten einige wohl etwas zu viel „intus“ und dann dieser „Witz“. Macht es einfach so wie sonst, dann ist alles bestens. Ansonsten besser keine Folge als sowas.

      1. Hallo Florian,

        schade dass dir die Folge nicht gefallen hat und ich hoffe das betrifft nicht das Hauptthema. Das wäre wirklich schade.
        Kannst du uns genauer sagen, welche Teile das genau betrifft (mal abgesehen vom blöden Polenspruch)?

        Grüße, Marcus

        p.s. wir nehmen die Folgen im allgemeinen nüchtern auf, also da war niemand betrunken.

      2. Ich gehe mal davon aus, dass du mit „intus“ und „überheblich“ den Spruch von Sebastian 2 zur Schienenhilfe meinst.
        Ich weiß, Sebastian 2 hat sich nicht so super benommen, aber 30 km/ h sind wirklich lachhaft!

  11. Hallo,

    das TEG ist ein Gesetz, welches im übrigen nicht angewendet werden muss. Der Arbeitgeber ist durchaus berechtigt bei Tarifverträge anzuerkennen, auch wenn es Regelungen gibt die miteinander kollidieren.
    Im übrigen finde ich auch, dass wir im Moment wichtigere Probleme haben, die gelöst werden müssen.

    Gruß

  12. Apropos Streckenzustand:
    Fragt doch mal in Minden, ob nicht jemand vom Rai(l)Lab ein Interview geben mag. Die dort verbauten Messysteme u.a. für Gleisgeometrie sind hochinteressant. (Alternativ auch bei einem unabhängigen Dienstleister wie Eurailscout.)

  13. Ist der Begriff Zs4 (und Zs5) sehr weit verbreitet? Bin selbst „nur“ Zf, habe mich aber nie gefragt, warum nach Zs3 Zs6 kommt. 😀

    1. Hi, ja die Karte ist aktuell. Das sind vorgeplante Baustellen, kannst bei jeder Maßnahme in die Details gucken. Meistens sind es nächtliche Instandhaltungsarbeiten. Hat also nichts mit „maroder“ Infrastruktur zu tun. 😉

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