Simulatoren, Dampfloktreffen, U-Bahn Museum, schriftlicher Befehl

Wir geben einen kleinen Einblick, wie wir simulieren, schauen zurück auf eine Aussage von Marcus, die für Missmut gesorgt hat und besprechen sogar zwei Zeitungsartikel. Natürlich darf auch euer Feedback nicht fehlen.

Hinweis: Die Tonqualität vom Tom ist auf weiten Teilen der Aufnahme unterirdisch. Leider ist das schon auf der Aufnahme und konnte nachträglich nicht restauriert werden.

Dennoch viel Spaß beim Reinhören.

Eure Gastgeber

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Marcus Metzdorf
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Hendrik Hähnel
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Florian
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Tom

10 Meinungen zu “#95 Passierschein

  1. Moin,
    Sehr Schöne und Spannende Folge.
    Eine Simulator Frage: In der Zusi Hobby Edition werden die Streckenmodule ja immer weiterentwickelt. Werden die Module für euch angepasst Entwickelt?
    Oder kommen die vllt. auch aus der Hobby Version? Und wie Groß ist das Streckenasenal dann?
    PS: Ich war dieses Jahr auch wieder beim Dampfloktreffen gewesen. Bin immer wieder gerne bei den Nachtfotoveranstaltungen.

    LG
    Holger

  2. Hallo,
    das EBA macht schon einige Zeit keine Zulassungen mehr. Aktuell sind es „Genehmigungen für das Inverkehrbringen“ („von Fahrzeugen“ oder „von Fahrzeugtypgenehmigungen“) (siehe Eisenbahn-Inbetriebnahmegenehmigungsverordnung).

    MfG
    Zu- und Anlasser

  3. ### Presseecke

    Liebe Zugfunker.
    Danke für eure Sicht auf die herausgegriffenen Presseartikel.
    Bei dem Artikel über den Bericht der Taskforce muss ich aber Kritik üben: Ich finde es in Ordnung, dass ihr euch beschwert, dass eine Zeitung nur eine Meldung weitergibt und diese nicht einordnet. Das sollte besser gehen. Darüber hinaus seid ihr aber kein bisschen besser, da ihr euch offensichtlich nicht mal die Mühe gemacht habt den originalen Maßnahmenkatalog anzusehen. Mindestens 1 Person sollte das aus eurem Kreis im Vorfeld zu tun, damit ihr keinen Quark erzählt und vllt. sogar eine gehaltvolle Einordnung zustande bringt. Statt dessen stellt ihr Vermutungen an, was in dem Dokument drin steht.

    Es gibt einige zu kritisierende Punkte, andere wurden schon durch die Beschleunigungskommission 2022 genannt. Ich bin aber gerade am Handy deswegen keine detailanalyse 😉
    Aber als Service hier der link zum originalen Dokument. Vielleicht erneuert ihr noch mal eure Einschätzung
    https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/K/bericht-taskforce-zuverlaessige-bahn.pdf?__blob=publicationFile

  4. Auch wenn die Fahrzeiten auf der VDE8 eindeutig für sich sprechen, muss ich zugeben, dass ich die Fahrten durch das Saaletal zu Studienzeiten jedesmal genossen habe – landschaftlich und auch als Fahrgast.

    PS: Die Fahrdienstleiterperspektive ist eindeutig eine Bereicherung für den Podcast.

  5. Schönen guten Abend, liebe Zugfreunde,

    ich möchte mit meinem Kommentar auf euren Exkurs eingehen, insbesondere auf die Frage, warum KNDS (ehemals KMW) Simulatoren teilweise veraltet sind, warum diese Systeme so teuer sind und weshalb ich die Bezeichnung „die Panzerbauer“ etwas schwierig finde.

    Zunächst ein kurzer Exkurs zu mir: Ich bin zwar kein EiB, habe aber durch meine Familie einen sehr engen Bezug zur Bahn – bei uns ist tatsächlich fast jeder Lokführer oder in irgendeiner Form mit der Deutschen Bahn AG verbunden. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle die S-Bahn Berlin, die in eurem Podcast leider häufig etwas zu kurz kommt. Liebe Grüße an die S-Bahn!

    Beruflich bin ich Soldat bei der Bundeswehr und beschäftige mich unter anderem mit Rüstung und Beschaffungsprozessen. In diesem Zusammenhang gab es tatsächlich Überlegungen innerhalb der Bundeswehr, eigenes Personal – also Zugführer – auszubilden, um beispielsweise Truppentransporte unabhängiger von der Deutschen Bahn durchführen zu können oder im Verteidigungsfall eigenes Rollmaterial vorzuhalten. Diese Pläne wurden jedoch aufgrund der damaligen sicherheitspolitischen Lage und der vorherrschenden Sparpolitik nicht weiterverfolgt.

    Kommen wir zu den Simulatoren: Ein wesentlicher Grund für die hohen Kosten liegt in der Komplexität der Entwicklung. Man darf nicht vergessen, dass viele dieser Systeme zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme absoluter Stand der Technik waren. Zudem war KMW damals auch an Entwicklungen im Bahnsektor beteiligt – hier sind beispielsweise die Baureihen 218 und 401 zu nennen.

    Auch wenn sich das Portfolio von KNDS inzwischen verändert hat, ist die Firma eben nicht nur auf den Bau von Panzern beschränkt, sondern war und ist auch im Bereich innovativer technischer Lösungen aktiv. Gerade im Simulationsbereich wird inzwischen wieder verstärkt gearbeitet. Allerdings sind solche Entwicklungsprozesse naturgemäß langwierig.

    Ein zentraler Fokus liegt dabei auf einer möglichst realitätsnahen Fahrphysik und Systemabbildung. Genau hier entsteht jedoch oft ein Spannungsfeld zwischen den betrieblichen Anforderungen der Deutschen Bahn AG und den technischen sowie wirtschaftlichen Zielsetzungen des Herstellers. Hinzu kommt, dass diese Simulatoren nicht ausschließlich für die Deutsche Bahn produziert werden, sondern weltweit zum Einsatz kommen. Dadurch sind Kompromisse und gewisse Abstriche leider unvermeidbar.

    Und ich hätte tatsächlich mal eine Frage noch dazu. Ich hoffe jemand von euch ist damit vertraut. Aber könnt ihr mir vielleicht den Unterschied zwischen PZB und ZDE der S-Bahn erklären?

    Mit freundlichen Grüßen

    Leon

    1. Hallo,
      da der Podcast ja „Zugfunk“ heißt und unter euch Leute sind, die mit Ausbildung zu tun haben:
      Klopft FRMCS schon an der Tür oder steht es noch an/hinter dem Horizont?
      Denkt ihr, dass ihr die Welle, die da eventuell kommt, bewältigen könnt?
      Wird es etwa so laufen: Solange ignorieren (Spezifikation ist ja noch nicht 100% da) bis auf Panikmode umgeschaltet wird.

      VG
      ERTMS-Mensch

      1. Bei mir ist das nur aus Interesse Thema. Für Tf eher nicht, da es nur ein neues Kommunikationsgerät (das gibt es immer wieder mal und die sind durchweg ein Mysterium, aber die Bedienung durch die Normung sehr ähnlich) mit neuer Funktechnik werden wird. Es braucht halt eine zusätzliche Antenne, neue Kabel und ein bisschen Hardware. Die Anbindung der neuen Modems an die ETCS-OBU muss gelöst werden. Alles keine Themen für Tf…

        Nebenbei: selbst das Härten der GSMR-Zugfunkgeräte gegen Störfrequenzen hat viele Jahre Verlängerung gebraucht und ich will nicht ausschließen, dass noch immer Tfz ohne Filter draußen rum fahren (aus Gründen..)

        1. Hallo,
          schöne Folge, vielen Dank!
          Zum Thema angezeigte Verspätung und Prognose ist noch zu sagen, dass die im Navigator und am Bahnsteig angezeigte Verspätung gerade bei Drittanbietern oft grottig ist. Habe das so ähnlich sowohl bei Averio und Alex erlebt. Für mich sieht es da so aus, dass für diese Züge überhaupt keine Prognose berechnet wird. Die Ankunftsverspätung am letzten Halt wird mit optimistischer Fahrzeit auf die folgenden Halte übertragen. Selbst wenn die Standortmeldung am Ausfahrtssignal ausbleibt, wird die Prognose nicht angepasst – erst mit der Meldung springt sie plötzlich nach oben. Umläufe sind auch oft nicht beachtet. Dort lässt sich vieles verbessern.
          Habt ihr irgendwelche Einblicke, warum das so ist? Läuft da die Kommunikation zwischen den EVUs und Netze schlecht? Evtl. ist die bessere Prognose auch ein Service, der bestellt und bezahlt werden müsste.
          Viele Grüße
          Josef

    2. Stimmt. Da gab es doch sogar mal Überlegungen 407 zu beschaffen, die binnnen kurzer Zeit als Lazarettzug umgerüstet werden können.. im Zusammenhang mit RailBaltika sicher keine so dumme Idee für den Hinterkopf. Bis dahin gibt es vllt. auch den Europa-Schnellzug (in Anlehnung an die aktuellen E-Tfz mit halb Europa auf der Zulassung)

      @Zugfunk – ihr habt es leider nur angedeutet, aber es interessiert mich wirklich: welche Funktionen bei den KMW-Sim vermisst ihr bei Zusi? Habt ihr mal versucht diese FeatureRequest bei Zusi einzubringen? Gibt es funktionale Unterschiede zwischen den KMW-Sim-Generationen (außer, dass einige wackeln)?

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